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KOGE ATS PILOT · FÜR SPITEXORGANISATIONEN

Das Zuhause bleibt ein ZuhauseUnd wird ein geeigneter Ort zum Pflegen

Geeignete Arbeitsbedingungen sollen auch in der Pflege zu Hause selbstverständlich sein. Nicht erst dann, wenn jemand nicht mehr kann.

Zwei Pflegesituationen zu Hause: links kniet eine Pflegende vor einem tiefen Bett; rechts arbeitet sie an einem höhenverstellbaren Pflegebett.
ATS im eigenen Zuhause: links kniend am tiefen Bett, rechts am vorbereiteten Pflegeplatz mit angepasster Arbeitshöhe.

Wir wollen, dass sich das verändert

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UNSERE VISION

Geeignete Bedingungen gehören an den Anfang

Am tiefen Sofa arbeiten. Sich über Beine und Füsse beugen. Einen ungeeigneten Stuhl heranziehen. Die Klientin oder den Klienten bitten, das Bein noch etwas höher zu halten – damit es irgendwie geht.

Solche Situationen kennen wir aus der Pflegepraxis. Doch dass Pflegende immer wieder eine Möglichkeit finden, bedeutet nicht, dass die Bedingungen dafür geeignet sind.

Pflegende sollen ihren Einsatz in einer Umgebung beginnen können, die auf die notwendige Pflege vorbereitet ist: sauber, zugänglich, mit geeigneter Arbeitshöhe und den passenden Hilfsmitteln. Eine Umgebung, die den persönlichen Charakter eines Zuhauses bewahrt und zugleich professionelles Arbeiten ermöglicht.

Für uns gehört die Abklärung der Arbeitsumgebung zur Vorbereitung der Versorgung. Sie soll verbindlich klären, was für die geplanten Pflegehandlungen erforderlich ist, welche Anpassungen nötig sind und wer diese organisiert.

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Damit nicht jede Pflegeperson bei jedem Besuch erneut überlegen und aushandeln muss, wie sie die Arbeit heute irgendwie bewältigen kann

Wir respektieren das Zuhause der Menschen, die wir unterstützen. Gleichzeitig kommen Pflegende mit einem beruflichen Auftrag. Auch in einem privaten Zuhause brauchen sie Bedingungen, unter denen sie ihre Arbeit ausüben können, ohne ihre eigene Gesundheit zurückzustellen.

KOGE entwickelt den Prozess dafür

Wir möchten Organisationen einen praxistauglichen Ablauf an die Hand geben, der die Abklärung, die Organisation geeigneter Hilfsmittel und die Vorbereitung des Pflegeplatzes von Beginn an zusammenführt.

Die einzelne Pflegeperson soll diesen Rahmen nicht selbst herstellen müssen. Sie soll sich auf ihn verlassen können.

Wenn Voraussetzungen fehlen

Offene Fragen werden einer zuständigen Fachperson zugeordnet und verbindlich geklärt. Die Organisation entscheidet über das weitere Vorgehen und bei dringendem Pflegebedarf über eine sichere Übergangslösung. Ungeklärte Bedingungen dürfen nicht einfach beim nächsten Einsatz wieder bei der einzelnen Pflegeperson landen.

Welche Einrichtung und welche Arbeitshöhe geeignet sind, wird fachlich und situationsbezogen abgeklärt. Die Abklärung der Arbeitshöhe ist ein eigener, mit dem ATS-Prozess verbundener Schritt.

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GEMEINSAM IN DER PRAXIS ERPROBEN

Der KOGE ATS Pilot

Wir beginnen beim Anziehen und Ausziehen verordneter Strümpfe. Mit Ihrer Organisation erproben wir, wie ein vorbereiteter Pflegeplatz, passende Anziehhilfen und ein verbindlicher Ablauf im Alltag zusammenspielen. Strumpfart und Anwendungsvorgaben werden dabei berücksichtigt.

Die Pilotleistungen werden nicht verrechnet

Die Kosten für eigene Hilfsmittel trägt der Betrieb. Reisekosten werden separat verrechnet. Alle Preise exklusive MWST.

Mit dem ATS-Pilot erproben wir gemeinsam mit der Praxis, wie dieser Ablauf zuverlässig funktioniert und in den bestehenden Betrieb integriert werden kann. Wir beginnen bei einem konkreten Pflegeprozess – mit einer Vision, die darüber hinausgeht.

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01 Den Einstieg gemeinsam festlegen

Wir bestimmen den Pilotumfang und die Ansprechpersonen. Gemeinsam klären wir, an welchen Situationen der Ablauf erprobt wird und wie er zu Ihrer bestehenden Organisation passt.

02 Voraussetzungen vor dem Einsatz klären

Der Prozess führt Arbeitsumgebung, separate Arbeitshöhenabklärung und die Auswahl geeigneter Hilfsmittel zusammen. Zuständigkeiten, Beschaffung und notwendige Einverständnisse werden vor der Umsetzung geklärt.

03 Die Anwendung praktisch einführen

Die Beteiligten erproben den vorbereiteten Ablauf und die Handhabung am tatsächlichen Pflegeplatz. Vorbereitung, Holen und Zurückstellen der Hilfsmittel gehören dazu.

04 Wieder hinschauen und verbessern

Wir prüfen gemeinsam, was im Pflegealltag funktioniert, wo etwas fehlt und was angepasst werden muss. So entwickeln wir den Prozess mit der Praxis weiter.

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Was wir miteinander vereinbaren

KOGE bringt den Prozess und die begleitete Erprobung ein. Ihre Organisation benennt die zuständigen Personen, ermöglicht die praktische Anwendung und gibt Rückmeldung. Die Verantwortung für die Versorgung bleibt bei der Organisation.

Umfang, Zeitraum und Materialbedarf vereinbaren wir vor Pilotbeginn. Allfällige weitere Sach- oder Fremdkosten werden vor Beginn ausdrücklich vereinbart.

Digitale Lösungen in weiteren Schritten

In weiteren Schritten entwickeln wir auch digitale Lösungen, die Pflegende und Organisationen bei der Umsetzung unterstützen sollen – zum Beispiel, um Pflegesituationen anhand von Fotos zu erfassen, geeignete Hilfsmittel vorzuschlagen und notwendige Anpassungen im Alltag zu begleiten. Dabei entwickeln wir gemeinsam mit der Praxis, was tatsächlich hilfreich ist.

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MIT IHRER ORGANISATION WEITERENTWICKELN

Eine Lösung muss im Alltag ankommen

«Eine Lösung wirkt erst, wenn sie im Pflegealltag selbstverständlich geworden ist.»

Was wir mit Ihnen erreichen möchten

Für Ihr Pflegeteam

Pflegeplatz, Arbeitshöhe und Hilfsmittel sind vor dem ersten Pflegeeinsatz geklärt. Das Material liegt erreichbar bereit. Pflegende sollen sich nicht bei jedem Besuch stark bücken, am Boden knien oder darum bitten müssen, dass jemand das Bein höher hält.

Für Ihre Leitung

Es ist festgelegt, wer den Pflegeplatz abklärt, Hilfsmittel beschafft und das Team in die Anwendung einführt. Offene Punkte gehen an eine benannte Fachperson. Nach der Einführung wird geprüft, ob der Ablauf im Alltag funktioniert und was angepasst werden muss.

Für die Menschen zu Hause

Notwendige Veränderungen werden mit den Betroffenen besprochen. Das Zuhause soll dabei persönlich und wohnlich bleiben. Pflegeplatz und Hilfsmittel sollen die Pflege ermöglichen, ohne dass die Klientin oder der Klient dafür eine anstrengende Haltung einnehmen muss.

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Möchten Sie den Pilot mitgestalten

Lassen Sie uns besprechen, wo Ihr Team heute improvisieren muss und wie wir den ATS-Prozess mit Ihrer Organisation erproben können. Den Umfang legen wir gemeinsam fest.

Ihre Ansprechperson

Astrid Gonçalves

Dipl. Pflegefachfrau FH
MAS Care Management

KOGE Kompetenzzentrum Gesundheit Pflege
Ein Angebot der FlexNurse GmbH

koge@flexnurse.gmbh
+41 79 726 70 52

www.kompetenzzentrumgesundheitpflege.ch